Leben mit Behinderungen
Leben mit Behinderungen
(von Mirjam Holle)
Im katholischen Religionsunterricht des 8. Jahrgangs am MCG Gehrden ist ein Experiment zum Thema „Leben mit Behinderungen" durchgeführt worden. 
Auf die Idee, selber auszuprobieren wie es ist verschiedenste Behinderungen zu haben, sind sie durch die Ausstellung der Kriegsgräberfürsorge über die historische Entwicklung über den Umgang mit Behinderungen und den Behinderten, vom „Werk des Teufels" bis zur Inklusion.
„Es war schwierig", sagte Miriam Schmale (14) über das Rollstuhlfahren. „Man konnte keine Treppen fahren und selbst manche Wege ist man wegen der Steigung nicht alleine hinauf gekommen." Auch Blindheit, Stummheit, Taubheit und das Bewegen ohne Arme haben die Schüler des Kurses ausprobiert. Zum Bewegen ohne sehen zu können sagte Mirjam Holle (13): „Es war nicht leicht, man hatte keine Orientierung, vor allem in großen und freien Räumen, während es in Gängen einfacher war einen Weg zu finden, weil man sich an der Wand entlang tasten konnte." Um sich ohne Sprechen zu verständigen oder aber andere zu verstehen, obwohl man nichts hören kann sagte ein anderer Schüler: „Mit etwas Übung wäre es wohl einfacher gewesen."
Zu dem nächsten Experiment bemerkten die beiden Mädchen: „Als wir versuchten eine Tür zu öffnen, ohne unsere Hände zu benutzen, mussten wir Teamarbeit machen: Einer drückte die Klinke mit dem Fuß herunter der andere stellte schnell seinen Fuß dazwischen und drückt sie weiter auf."
Doch trotz aller Schwierigkeiten wurde insgesamt deutlich, dass es eine gute und wichtige Erfahrung für alle war. „ Jetzt kann ich mich viel besser in die Lage Behinderter hineinversetzen, vielleicht mehr darauf achten und sie besser verstehen", sagte Franziska Holzapfel (14).
Auch hat der Kurs im Anschluss dieses Projekts den Film „Ziemlich beste Freunde" gesehen, eine französische Komödie über einen Querschnittsgelähmten.
Insgesamt hat es den Schülern viel Spaß gemacht dieses Thema zu behandeln.











