Universität Hannover - Germanistik - BiSS
Das Matthias-Claudius-Gymnasium arbeitet seit 2015 mit dem Deutschen Seminar der Leibniz-Universität Hannover unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zusammen. Dabei nimmt das MCG an den Untersuchungen zur "Förderung von integrativem und strategieorientiertem Lese- und Rechtschreiblernen auf der Basis morphologischer Bewusstheit" teil.
1. BiSS ist eine gemeinsame Initiative von
- dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF),
- dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ),
- der Kultusministerkonferenz (KMK) und
- der Konferenz der Jugend- und Familienminister (JFMK)
- Innerhalb der BiSS-Initiative arbeiten verschiedenste Verbünde aus KiTas, Schulen und anderen Projektpartnern gemeinsam Konzepte zur Sprachbildung aus
2. Unser Projekt: Diagnose und Förderung der Rechtschreibkompetenz (Förderung von integrativem und strategieorientiertem Lese- und Rechtschreiblernen auf der Basis morphologischer Bewusstheit)
- D. h. den SuS muss bewusst gemacht werden, was sie beim Schreiben machen, mit welchen Strategien sie arbeiten können, um ihre Rechtschreibung zu verbessern.
3. Ausgangsüberlegungen
- Orthografie als entscheidender Prädikator für Schulerfolg
- auch im Sek. I Bereich noch Schwierigkeiten im morphologischen Kernbereich
- Rechtschreibleistungen verschlechtern sich (vgl. u.a. Thomé 2011)
4. Unser Projekt: Diagnose und Förderung der Rechtschreibkompetenz:
- Entwicklung von wissenschaftlich fundierten und praxistauglichen Materialien zur Diagnose und Förderung von Rechtschreibkompetenzen
- Projektpartner
- Schulen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen (7 Schulen)
- Leibniz Universität Hannover
- Bergische Universität Wuppertal
- Laufzeit: 31.07.2019
Es werden verschiedene Diagnoseverfahren in den beteiligten Schulen erprobt, auf deren Grundlage Fördereinheiten für den Deutschunterricht mit dem Schwerpunkt Morphologie entstehen.
Vorteile für die Schulen
- Fortbildungen zur Rechtschreibdiagnose und -förderung
- Unterstützung bei der Materialbeschaffung
- Unterstützung bei der Auswertung der Diagnosematerialien
- Austausch mit anderen Schulen
Vorteile für die Universitäten
- Rückmeldungen hinsichtlich der Praxistauglichkeit der Materialien
- Rückmeldungen über reale Bedarfe an den jeweiligen Schulen
Im letzten Schuljahr haben drei 5. Klassen am Projekt teilgenommen. Da im zweiten Halbjahr eine deutliche Verbesserung der Rechtschreibkompetenzen bei den betroffenen SuS festgestellt wurde, sind in diesem Schuljahr alle 5. Klassen sowie drei 6. Klassen dabei.
Das Projekt ist so konzipiert, dass zunächst die momentane Leistung der SuS festgestellt wird. Dies geschieht mithilfe der HSP (Ziel: Allgemeine Leistungsstärke - Wer braucht besonders dringend Förderung?) und des Diagnosediktats (Ziel: Welche Strategiebereiche sollten gefördert werden?). Danach beginnt (individuelle) Förderung nach bestimmten Schwerpunkten.













