Juniorbroker 2014
Erfolgreiche Junior-Broker besuchen das Werk der Volkswagen AG Nutzfahrzeuge in Stöcken
Vom 3. Februar bis zum 13. März 2014 nahmen die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) sehr erfolgreich am Börsenspiel „VR-Juniorbroker“ teil, das von der Volksbank eG, Lehrte-Springe-Pattensen-Ronnenberg ausgeschrieben worden war.
Aus jeder Klasse des 10. Jahrgangs wurden Gruppen von vier- bis sechs Schülern als Broker gebildet, die sowohl gegen die anderen Gruppen des MCG als auch gegen Teilnehmer aus Lehrte, Springe, Pattensen und Ronnenberg im Börsenspiel antraten. Ziel war es, innerhalb der genannten fünf Wochen das virtuelle Startkapital in Höhe von 50.000,00 Euro durch geschicktes Spekulieren an der Börse, also den Kauf und den gewinnbringenden Verkauf von Wertpapieren, größtmöglich zu erhöhen.
Dazu war es notwendig, die reale Börse genauestens zu beobachten, wobei zwischen dieser und der „Spiel-Börse“ lediglich ein Zeitunterschied von 15 Minuten bestand. Für die ersten zehn bestplatzierten Brokergruppen (davon sechs vom MCG!) gab es als Belohnung eine Besichtigung des Werkes der Volkswagen AG Nutzfahrzeuge in Stöcken am 31. März 2014.
Der erste Eindruck des Werkes in Stöcken, dem Hauptsitz der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge mit ca. 12.000 Beschäftigten, war sehr beeindruckend. Die Palette der hier hergestellten Fahrzeuge reicht von robusten Nutzfahrzeugen bis hin zu edlen Großraumlimousinen, wobei vorrangig Fahrzeuge der Baureiche T5 (VW-Bus) produziert werden. Nach dem Empfang folgte in einem Besucherraum ein kurzer Rückblick in die Geschichte der Entwicklung der verschiedenen Automobile sowie des gesamten Werkes. Danach begann die Führung durch die Produktionshallen, die sehr ansprechend, informativ und interessant war. Jeden einzelnen Produktionsschritt eines Multivans verfolgen zu können, den Bau einer Karosserie des Porsche Panamera oder das Lackieren eines T5 zu sehen, war schon sehr beeindruckend. Interessant war auch zu erfahren, dass die Karosserie des Porsche Panamera hier im Werk lackiert und dann zur Endmontage nach Leipzig ins Porsche Werk verschickt wird und dass der Amarok in Stöcken produziert wird.
Die berühmte Currywurst, die es im Anschluss an die Führung in der Kantine gab, entsprach ihrem guten Ruf und die Atmosphäre der Gruppe hätte nicht netter sein können.
Alles in allem haben die Teilnehmer den Ausflug nach Stöcken als einmalig und spannend empfunden.
(Sina, Sara, Lynn 10A)











